Dankbarkeit - Was wir von Sir John Templeton lernen können

Eine „Nebenbei“-Aufgabe mit riesiger Wirkung…


Die meisten großen Religionen lehren uns Dankbarkeit. Als Kind habe ich das Beten oder auch die „Dankbarkeits-Songs“ eher als nervig empfunden.

 

Inzwischen glaube ich zu verstehen, warum sowohl die meisten Religionen als auch die alten Philosophen Dankbarkeit predigen bzw. predigten.



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Wenn Du mehr Glück emfinden willst, ist die Ausübung von Dankbarkeit eines der stärksten Tools - und dabei unheimlich einfach und günstig!

 

Eigentlich ist es schon fast peinlich, hier Studien anzuführen, um diese These zu untermauern. Aber unser rationaler Geist braucht gelegentlich „Fakten“. Daher habe ich am Ende dieses Blogs ein paar Studien aufgeführt.

 

Bei einem Interview kurz vor seinem Tode wurde der 95-Jährige Selfmade-Milliardär Sir John Templeton gefragt, was im Leben wichtig sei. Seine Antwort: Finde jeden Tag fünf Punkte, für die Du dankbar bist.

 

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, warum ich häufiger besonders erfolgreiche Menschen als Beispiel nehme – erfolgreich, was Finanzen angeht. Ich möchte unterschiedliche Menschen abholen. Der Eine braucht Studien, die Zweite eine logische Erklärung, der Nächste Bezug zu alten Werten…und es gibt einige von uns, die finden die Prinzipien von erfolgreichen Menschen spannend.

 

Tatsächlich brauchen die meisten von uns oft einen Mix, um uns „inspirieren“ zu lassen.

 

Und Sir John Templeton war nicht einfach nur ein reicher Typ – er war Philanthrop. Er unterstützte viele menschenfreundliche Projekte: Der erste Templeton Preis ging an Mutter Teresa (1 Mio US-Dollar). Seine Mitarbeiter schätzten und liebten ihn - Steve Jobs würde ich ungern als Erfolgsbeispiel wählen.

 

 

Nutzen der Dankbarkeits-Übung:

  • Wut und Ängste weichen – wir können nicht wütend und dankbar zugleich sein.
  • Unser Unterbewusstsein fokussiert sich auf das Gute…dadurch sind wir langfristig einfach besser drauf und werden optimistischer. Wir nörgeln nicht so oft rum.

Wir Mitteleuropäer haben oft einen Hang, uns besonders auf den „Mangel“ zu konzentrieren. Wir meckern über die Dinge, die fehlen. Mein Vater sagt dann immer: „Uns geht es zu gut!“

 

Daran glaube ich nicht. Ich glaube eher: „Wir haben es zugelassen, dass wir unser Gehirn auf Nörgeln programmiert haben.“ Es gibt eine Menge Leute, denen es sehr gut geht – und trotzdem selten meckern!

 

Jetzt geht’s los:

Jeden Morgen kannst Du Dich in Dankbarkeit üben. Du hast Deine Rituale am Morgen - auch wenn es nur das Zähneputzen ist. Kombiniere Deine Rituale mit dem Üben von Dankbarkeit.

 

Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, wofür Du dankbar bist - alles ist erlaubt! Es können kleine Dinge sein wie fließendes Wasser. Oder Du nimmst Dir schwere Geschütze vor wie Frieden, keinen Hunger zu leiden, gesund zu sein, eine Familie zu haben…

 

Moment! Du bist gerade nicht gesund? Ich wette, irgendetwas an Dir ist gerade gesund!

 

Wechsel ab, wofür Du dankbar bist. Beurteile Dich nicht dabei: Es kann auch peinlich werden – Na und? Dir hört ja niemand dabei zu!

 

Diese Übung kostet Dich nichts, aber es wird Dein Leben nachhaltig bereichern!

 

Bedanke Dich jeden Tag für 3 Dinge (Tony Robbins nimmt auch nur drei). Im besten Fall denkst Du nicht nur an diese Dinge, du versuchst sogar Dankbarkeit zu fühlen.

 

Zu den Studien für Euch Fakten-Freaks... ;)

 

Fazit der drei Studien: Die Dankbarkeits-Gruppe…

  • hatte weniger physische Beschwerden,
  • war sportlich aktiver,
  • fröhlicher,
  • optimistischer bezüglich des wahrgenommenen Wohlbefindens und ihrer Erwartungen
  • und fühlte sich weniger gestresst.

Merci - um Udo Jürgens zu zitieren. Und wenn Du so jung bist, dass Du den nicht mehr kennst: Google ihn! :)



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