Die zwei stärksten Wege, um auf Dauer glücklicher zu leben

Stell Dir vor, ein völlig Unbekannter fragt Dich:


Was ist der wichtigste Tipp, um auf Dauer glücklicher zu leben?

 

Sei ein Geber! Sobald wir dienen, Gutes tun, etwas schenken, einen Beitrag leisten…fühlen wir uns toll! Es ist mehr als nur ein kleiner Dopamin-Kick. Es bringt uns nachhaltiges Oxytocin. Es sorgt dafür, dass wir ein gutes Gewissen haben und auch auf lange Sicht ein schönes Gefühl. Wir fühlen uns nicht einsam, sondern verbunden.



Ein Nebeneffekt vom Verbundenheitsgefühl ist noch, dass wir gesünder und resilienter sind. Siehe dazu auch die berüchtigte Harvard Studie (Robert Waldinger).

 

„Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, dass Leben war dienen. Ich handelte, und siehe, das Dienen war Freude.“

 

Rabindranath Tangore

 

Wenn wir nur an uns denken, wenn wir nur unsere Ego-Wünsche erfüllen, können wir auf Dauer nicht glücklich sein. Wir bekommen vielleicht immer mal wieder Kicks der Freude, aber danach lässt der Rausch nach und wir fallen in ein Loch. Wie ein Drogenabhängiger brauchen wir die nächste, stärkere Droge.

 

Wir hungern nach Befriedigung und fragen uns: „Ist das alles im Leben?“ Es gibt unzählige Beispiele von berühmten Menschen, die augenscheinlich viel Erfolg verbuchen konnten, aber auf lange Sicht nicht glücklich waren. Zum Beispiel schien Elvis alles zu haben, flüchtete sich aber in Fress- und Pillensucht.

 

Glück ist nicht nur die Summe unserer Kicks oder die Intensität des Rausches.

 

„Jeder kann herausragend sein, weil jeder dienen kann.“

 

Martin Luther King jr.

 

Was wäre der zweitwichtigste Tipp, um ein glückliches Leben zu führen?

Wachse! Jeden Tag! Trau dich, fall hin und steh wieder auf. Mach Fehler und lerne daraus! Werde besser. Und wenn du 90 Jahre alt bist? Werde besser! Wir bleiben immer Lehrer und Schüler. Auch alte Menschen sollten sich weiterentwickeln.

 

„Wer noch grün ist, kann wachsen.

Wer sich bereits reif wähnt, fängt an bereits zu faulen.“

 

René Bornobus

 

Es geht hier aber nicht um Vergleich mit anderen. Wir müssen nicht besser als andere sein. Vergleich oder der „Beste werden“ macht weder uns noch die anderen glücklich. Wir sollten nur ein wenig besser als unsere alte Version von uns werden:

 

„Ich versuche nicht, besser zu tanzen als irgendjemand anderes.  Ich versuche nur, besser zu tanzen als ich selbst.“

 

Mikhail Baryshnikov

 

Es geht hier auch nicht um Perfektion. Zum Glück können wir diesen Zustand ohnehin nie erreichen. Wir wollen nur besser werden.

 

Warum? Zum einen macht lernen Spaß! Sobald wir etwas können oder verstanden haben, was wir früher nicht beherrschten, fühlen wir uns gut. Schlechter werden wir von allein. Sich anstrengen, besser werden und belohnt werden, bringt uns ständig neue Freude. Und nebenbei werden wir mit dieser Einstellung in vielen Bereichen wahrscheinlich erfolgreicher sein.

 

Es ist unheimlich schmerzhaft, etwas nicht versucht zu haben. Oder auch Fehler mehrmals zu machen, weil wir nicht daraus gelernt hatten. Sobald wir etwas erleben, was uns gerade nicht gefällt, stellen wir uns die Frage:

 

„Was habe ich daraus gelernt?“ oder auch: „Was werde ich in Zukunft besser machen?“

 

Unser Groll oder unser Schmerz oder unsere Angst wird gemindert, da die Frage unser Unterbewusstsein auf Wachstum lenkt.

 

Zum anderen sorgt Wachstum dafür, dass wir immer stärker werden und immer näher an unser Potential kommen. Nur wenn wir stark und klug sind, können wir viel geben. Wir werden also nicht nur aus egoistischer Sicht besser, sondern wir wachsen, um anderen Menschen mehr zu geben. Ist das nicht der Sinn des Lebens?

 

Dienen und Beitrag leisten bedeutet Liebe, oder? Und was soll wichtiger sein als Liebe?



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