Kluge Gewohnheiten und die Macht des Unterbewusstseins: 1. Teil

Was sind überhaupt Gewohnheiten?

"Wir kreieren erst unsere Gewohnheiten und dann kreieren unsere Gewohnheiten uns."

 

John Dryden


Gewohnheiten klingen zunächst nicht sonderlich spannend. Manche von uns assoziieren mit einer Gewohnheit sogar gleich das Wort „schlecht“. Wir fokussieren uns so sehr auf unsere schlechten Angewohnheiten, dass wir die Guten fast vergessen.

 

Tatsächlich entscheiden unsere Gewohnheiten über unsere

Gesundheit, unsere Lebensqualität und fast alle Bereiche unseres Lebens.

 


Was könnten neue, gute Gewohnheiten sein?

  

Kluge Gewohnheit

Nutzen

Inspirierende Musik hören

 

Entspannung oder Energiegewinn

Täglich für etwas dankbar sein

 

Glück, Motivation

Bewegung, Sport oder Spazieren gehen

 

Fitness, Gesundheit,

Stress-Reduktion

Einem geliebten Menschen ein Geschenk machen

 

Freude, sich verbunden fühlen, Freundschaft

Einen Fremden anlächeln

 

Freude, sich verbunden fühlen

Ein paar Seiten in einem guten Buch lesen

 

Weiterentwicklung, Motivation, Wissenszuwachs

Eine Kalte Dusche

 

Stärkung des Immunsystems, wach werden

Morgens beim Bäcker „Guten Morgen“, „Ich hätte gern…“ und „Danke!“ sagen

Vorbild sein, gute Laune, sich verbunden fühlen

Einen frisch gepressten Gemüse-Obst-Saft trinken

 

Gesundheit

Meditieren, etwas besonders achtsam machen, bewusst atmen oder visualisieren

 

Ruhe, Entspannung, Stressreduktion, Klarheit, Energiegewinn

Mitmenschen zuhören und Raum lassen, um sie wirklich zu verstehen

 

Empathie, Freundschaft, sich verbunden fühlen

 

Der Duden definiert Gewohnheit wie folgt:

„durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes“

 

Entscheidend für uns:

  1. Selbstverständliche Handlung bzw. Haltung
  2. Unbewusst Ausgeführtes

Eine Gewohnheit verlangt also kaum geistige Mühe, keine Entscheidung, während wir sie ausführen. Wir brauchen während des Zähneputzens nicht nachzudenken oder zu überlegen, ob wir unsere Schneidezähne auch wirklich geputzt haben. Es passiert einfach automatisch.


Etwa 45% unserer Handlungen sind Gewohnheiten

Laut einer Studie der Duke University laufen fast die Hälfte unserer alltäglichen Handlungen gewohnheitsmäßig ab. Einige Studien gehen sogar davon aus, dass über 90% unserer Entscheidungen unbewusst passieren. 

 

Der durchschnittliche Käufer steuert eher die rechten Regale in einem Supermarkt an, daher haben sich Supermarkt-Ketten darauf eingestellt.


Die Produkte mit den größten Gewinn-Margen werden eher auf der rechten Seite liegen. Wir kaufen nicht nur gewohnheitsmäßig fast immer die gleichen Produkte, wir reagieren auch auf viele Situationen immer ähnlich...

 

Morgen geht es weiter: Wie uns Gewohnheiten formen...

 

Achte heute einmal darauf, was alles so "ganz nebenbei" passiert.

 



 

 


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Kommentare: 4
  • #1

    Kaia (Sonntag, 29 Januar 2017 13:51)

    cooler Blogbeitag. Die Einsicht mit den Gewohnheiten hat mir erst vor kurzem klar gemacht, dass ich allein durch sie wirklich einiges in meinem Leben ändern kann.

  • #2

    Tanja B. (Montag, 30 Januar 2017 11:37)

    Meine neue Gewohnheit ab heute: Täglich für etwas dankbar sein!
    Also: vielen Dank für diesen Blog :-)

  • #3

    Heiko (Montag, 30 Januar 2017)

    Oh, toll! Dankbarkeit kann richtig Spaß machen! Dabei kostest es uns nix.

  • #4

    Sarah R. (Montag, 30 Januar 2017 11:51)

    Ich finde deinen Blog auch toll und will mich hier dafür bedanken.
    Als neue Gewohnheit wähle ich die kalte Dusche am Morgen. Das setze ich allerdings erst morgen in die Tat um ;-)